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© 1990-2006 Rolf Reinhold
Last updated at 18 Dec 2006

    "Was auch immer Sie tun, 
es ist jedesmal Ihre eigene Entscheidung, ... ausnahmslos!"
 
 
 
 
 

Wirksamkeitsbericht

 von Monika Wirthgen

.

Veränderungen meiner Sichtweisen

 

''Der Lehrerberuf ist einer der schwersten Berufe, die ich kenne.'

so schlug sich Rolf Reinhold auf meine Seite.  

 

Was dann geschah, war und ist ein ungewöhnlich intensives Miteinander zwischen Rolf Reinhold und mir. Die Vielfalt der Themen, zusammen mit den Sichtweisen von Rolf Reinhold und meinen eigenen ergibt jedes Mal etwas Komplexes, das ständig erweitert, erneuert und vertieft wurde. Es ist nicht möglich, dies auch nur annähernd vollständig darzustellen. Ich greife daher zu besonders relevanten Inhalten und stelle diese in Form von knappen Thematisierungen dar.

 

 

Wie lernen Schüler?

 

Die gängige Aufassung von Lehrern dazu dürfte sein: Schüler lernen, wenn

 

·                    die vom Lehrer verwendeten Mittel die Erreichung von Lernzielen optimal ermöglichen

·                    der Lehrer hinsichtlich der Schüler methodisch geschickt vorgeht

·                    die Schüler mitarbeiten

 

 

Dahinter steht die Auffassung 'Lernen ist lehrbar'.

 

Als Rolf Reinhold mich fragte:' Wie lernen Kinder?' meinte ich im Wesentlichen folgendes: Ich bereite den Stoff altersgemäß und den Anforderungen entsprechend zielorientiert vor, sorge für methodisch abwechslungsreiche, kindgemäße Lernsituationen, Lernmaterialien und Disziplin - ja und dann lernen die Schüler. Rolf Reinholds Kommentar dazu: 'Was Sie beschreiben ist Ihr 'Lehren' - ich fragte nach dem Lernen der Schüler.'

 

Irritiert erinnerte ich mich, dass ich mir die Frage nach dem 'Lernen' immer wieder erfolglos gestellt hatte. Rolf Reinhold riet mir, meine Schüler zu beobachten, um herauszufinden, wie sie lernen. "Oder gehen Sie auf einen Spielplatz und beobachten Sie, wie ganz kleine Kinder lernen.", empfahl er mir.

 

 

Kinder sind ständig damit beschäftigt, etwas herauszufinden,

 

fügte Rolf Reinhold erläuternd seinem Vorschlag hinzu und 'dabei lernen sie.'

'Ja, aber - wie?'

'Indem sie Unterschiede setzen.'

'Und das soll 'lernen' sein?'

'Nun, das ist wenigstens das, was man beobachten kann!'

 

Wäre ich mir nicht ziemlich sicher gewesen, einen kompetenten Mann vor mir zu haben, hätte ich an seinem Verstand gezweifelt. So aber ging ich der Sache auf den Grund.

 

 

'Tell me and I'll forget. Teach me and I'll remember. Involve me and I'll learn.'

dieses Zitat von Benjamin Franklin fasst zusammen, was mich dabei für Aspekte beschäftigten.

 

Reden - zwecklos. Der Redefluss eines Lehrers rauscht wie jeder Fluss vorüber. Inaktiv und mehr oder weniger innerlich beteiligt,  hört der Schüler zu - und vergisst wieder. Lernen? Eher nicht.

 

Lernt der Schüler durch Lehren? Lehren ist eine mehr oder weniger gekonnte Aktivität des Lehrers, an die sich Schüler erinnern können, wenn die Sache für sie von Bedeutung ist und der Lehrer interessant lehrt. Man hat die Absicht Kenntnisse weiter zu geben, man will Inhalte tradieren. Einer der bekanntesten Lehrer der Antike, Augustinus - er hat die öffentlichen Schulen mit allen Anzeichen eines 'Burn-out-Syndroms' verlassen -  war der Meinung, dass Lehren nichts vermittelt, sondern höchstens zum Lernen anregen kann.  Lernen sei ausschließlich eine eigentätige, individuelle Tätigkeit. Erst heute ist dies z.B. in den Bildungsplänen Hamburgs und anderer Bundesländer zu einer allgemeingültigen Auffassung geworden.   

 

Lernen durch einbinden? Ja - aber wie? Es gibt dazu erlebnispädagogische Konzepte. Stichwörter wie Projektunterricht, ganzheitliches Unterrichten, Lernen mit allen Sinnen, ...  fielen mir ein. Da hatte ich eigene Erfahrungen gesammelt. Hier ergab sich der Anknüpfungspunkt zum 'Herausfinden' der Reinholdschen Lerntheorie und so fing ich im engen Kontakt und Austausch mit Rolf Reinhold an in meinem Schulalltag zu experimentieren. Es wurde ein Experiment mit mir selbst und meine Schüler zeigten sich bereitwillig, meine Veränderungen als Anregungen für ihr eigenes Lernen zu nutzen. 

 

 

Wenn Lernen eine eigenaktive, individuelle Tätigkeit ist, welche Aufgabe fällt dann mir zu?

 

Nicht mehr 'Reden', i.S. von 'appellieren' und 'predigen', nicht mehr 'lehren', sondern ... ?   'Methodenfreier Unterricht' war eine der ersten Denkfiguren, die Rolf Reinhold mir auf den Weg gab. Ich erschrak selbst nicht wenig, als ich diesen Gedanken einige Zeit später beim Nachdenken als meinen eigenen wieder entdeckte. Ist das denn dann überhaupt noch Unterricht?

 

Ich knüpfte an mein Berufsauffassung als Junglehrerin an, die mir - wie schon berichtet - mit der Zeit abhanden gekommen war. Ich begann zu lernen, wie ich jedem einzelnen meiner 26 Schüler auf seinem individuellen Lernweg hilfreich zur Seite stehen konnte und verlor dabei nach und nach den Kontakt zu der Tätigkeit, die man gewöhnlich mit 'unterrichten' bezeichnet. Dafür rückten meine Schüler immer mehr in den Mittelpunkt meines Tuns.

 


(wird fortgesetzt ... z.B. wenn sie uns per eMail nach näheren Einzelheiten fragen, wir schicken Ihnen die Fortsetzung gern zu. Entweder als newsletter oder auf Ihre direkte Anfrage auch als direkte Antwort per eMail) 

 
 
 

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